Die Ideenbox · Kirchstraße 39

Die Ideenbox. Wirf etwas ein.

Hier sammeln wir, was in dieses Haus gehören könnte. Sauna im Keller? Hatten wir. Ein Baum im Hof? Liegt auf dem Tisch. Wir sind für alles offen — schick uns ruhig die Idee, die du dir sonst verkneifst.

Idee einwerfen Ein Feld genügt. Zwanzig Sekunden.

Gusseiserner Briefkasten mit der Aufschrift POST an der Hauswand der Kirchstraße 39
Der BriefkastenKirchstraße 39

01 · Der Stand

Was bisher
gedacht wurde.

Manche Ideen kamen von uns, manche von Leuten, denen wir das Haus gezeigt haben. Einige sind entschieden, andere werden gerechnet, der Rest liegt offen da. Und ein paar sind in Ehren gescheitert und stehen trotzdem hier.

„Zu verrückt“ ist eine Kategorie, die wir gestrichen haben. Ein Aufzug, der einem beim Einsteigen Komplimente macht, stand genauso zur Debatte wie ein gemeinsamer Serverraum. Das eine wird vermutlich etwas. Das andere hat uns einen guten Abend gemacht.

28 Ideen

#01Kommt

Podcastraum im Keller

Zwei Mikrofone, gute Akustik, Tür zu. Buchbar für alle im Haus, weil jede zweite Firma inzwischen einen Podcast hat und jedes zweite Besprechungszimmer schlecht klingt.

Gewölbe · Aus dem Haus
#02In Prüfung

Videoraum für Youtube und Reels

Hintergrund, Licht, Stativ, Ton. Reicht für Produktvideos, Schulungen und den Auftritt, den man sonst im Wohnzimmer dreht.

Etage · Aus dem Haus
#03Kommt

Tageskaffee im Erdgeschoss

Kaffee, Frühstück, Mittagessen — für das Haus und für Bregenz. Am Abend gehört die Kirchstraße wieder der Kirchstraße.

Erdgeschoss · Aus dem Haus
#04In Prüfung

Rösterei statt Kaffeehaus

Die Maschine steht im Schaufenster, der Duft macht den Rest. Man trinkt vor Ort, kauft im Regal und bestellt online nach — ein Handwerk, das sich selbst bewirbt und der Kirchstraße morgens etwas zurückgibt.

Erdgeschoss · Vorschlag
#05In Prüfung

Postfach mit echter Adresse

Kirchstraße 39 als Firmensitz für Unternehmen, die eine Adresse in Bregenz brauchen, bevor sie eine Etage brauchen. Post kommt an, Zustellung ist geregelt, der Weg ins Haus bleibt offen.

Erdgeschoss · Vorschlag
#06In Prüfung

Gemeinsamer Serverraum

Ein gekühlter, gesicherter Raum im Keller mit redundanter Anbindung. Wer Daten in Österreich halten muss, bekommt hier ein Argument, das ein Gewerbepark selten liefert — und teilt die Kosten mit sechs anderen.

Gewölbe · Vorschlag
#07In Prüfung

Ein Gäste-WLAN fürs ganze Haus

Ein Netz für Kaffee, Salon und Etagen statt sieben Besucherzugänge. Wer zum Termin kommt, ist verbunden, bevor er die Treppe hinauf ist.

Ganzes Haus · Vorschlag
#08Offen

Ein Roller für Stadttermine

Steht im Hof, wird über denselben Kalender reserviert wie die Räume. Zum Rathaus, zur Bank, zum Kunden am anderen Ende der Stadt — schneller als jedes Parkhaus.

Hof · Vorschlag
#09In Prüfung

Wer kann was im Haus

Ein Verzeichnis, das pro Firma fünf Dinge nennt, bei denen sie den anderen im Haus helfen kann. Aus sieben Namen an der Tafel wird damit ein Netzwerk, das man tatsächlich benutzt.

Ganzes Haus · Vorschlag
#10Offen

Reinigung aus einer Hand

Ein Vertrag für alle Etagen statt sieben Einzellösungen. Günstiger, gleichmäßiger, und niemand muss sich um Ersatz kümmern, wenn jemand ausfällt.

Ganzes Haus · Vorschlag
#11Offen

Ein Baum in der Mitte des Hofs

Ein einzelner Baum, groß genug, dass man ihn aus drei Etagen sieht. Er beschattet im Sommer den Hof, verliert im Herbst sein Laub auf das Kopfsteinpflaster und wird älter als jeder Mietvertrag.

Hof · Vorschlag
#12Offen

Zengarten im Innenhof

Kies, ein paar Steine, ein Rechen an der Wand. Wer zwischen zwei Terminen zehn Minuten braucht, holt sie sich hier — und der Hof sieht auch im Februar nach etwas aus.

Hof · Vorschlag
#13Offen

Kunst im Stiegenhaus, jährlich neu

Eine Vorarlberger Künstlerin bespielt das Stiegenhaus für zwölf Monate, das Haus zahlt die Produktion. Wechsel im September, still, ohne Vernissage-Zirkus.

Stiegenhaus · Vorschlag
#14Offen

Nachtlicht in den Fenstern

Die Fenster bleiben abends warm beleuchtet, in einem Rhythmus, der von außen lesbar ist. Ein Haus, das nach Feierabend lebt, verändert eine Gasse.

Fassade · Vorschlag
#15In Prüfung

Weinlager für die Mieter

Ein Regal, ein Fach pro Firma, ein Schlüssel. Das Gewölbe hat die Temperatur ohnehin — vermutlich der beliebteste Quadratmeter im Haus.

Gewölbe · Vorschlag
#16Offen

Eine Goldschmiedin im Schaufenster

Handwerk zur Kirchstraße hin, mit Werkbank hinter der Scheibe. Wer vorbeigeht, sieht jemanden arbeiten — und der Name des Hauses bekommt eine Bedeutung, die man angreifen kann.

Erdgeschoss · Vorschlag
#17In Prüfung

Kooperation mit den Nachbarn

Das Café Bahi und die Pizzeria gegenüber machen etwas, das wir nie besser machen würden. Ein Gutschein für Gäste des Hauses, ein Tisch für unsere Mieter, ein Preis für die Nachbarschaft.

Erdgeschoss · Vorschlag
#18Offen

Eine Weinbank im Gewölbe

Wie in Wien oder Zürich: nummerierte Fächer, konstante Temperatur, ein Schlüssel pro Fach. Wer eine Flasche einlagert, hat einen Grund, in den Keller zu gehen — und trifft dort jemanden.

Gewölbe · Vorschlag
#19In Prüfung

Duschen für Radfahrer

Zwei Duschen und Spinde neben dem Hof. Fünf Kilometer aus Lochau oder Hard sind bei jedem Wetter machbar, wenn man sich danach frisch machen kann.

Hof · Vorschlag
#20In Prüfung

Licht auf der Fassade

Ein Beamer von gegenüber, klein dosiert, an wenigen Abenden im Jahr. Mal Kunst, mal die Jahreszahl 1857, mal der Stand der Sanierung. Alles bleibt reversibel — Licht schont die Substanz, die es zeigt.

Fassade · Vorschlag
#21Offen

Stühle rund ums Haus

Ein paar gute Stühle an der Kirchstraße und im Hof, frei aufgestellt, ohne Verzehrpflicht. Wer sitzt, bleibt; wer bleibt, sieht das Haus. Die schönste Belebung ist die, für die man sich hinsetzen darf.

Kirchstraße · Vorschlag
#22Kommt

Die Tafel am Haus

Sieben Namen, gut gemacht, gut lesbar, links neben dem Eingang. Wer hier arbeitet, steht draußen — das ist der sichtbare Teil dessen, was Gründungsmieter bedeutet. Und die Kirchstraße erfährt, wer in ihr Haus eingezogen ist.

Fassade · Aus dem Haus
#23In Prüfung

Schaufenster für das, was im Haus entsteht

Ein Fenster zur Kirchstraße, das jeden Monat eine andere Firma bespielt. Bregenz sieht, was hier gearbeitet wird.

Erdgeschoss · Vorschlag
#24Offen

Gästezimmer für Kunden, die spät fertig werden

Ein Zimmer im Haus für den Kunden aus Zürich, der um 22 Uhr aus dem Termin kommt. Näher als jedes Hotel, und am Morgen sitzt er schon am Frühstück im Erdgeschoss.

Dach · Vorschlag
#25Kommt

Tiefgold — der Hörraum unter dem Haus

Unter dem Haus liegt ein Raum ohne Fenster. Kein Abstellraum, sondern ein Ort für Musik: gute Anlage, gutes Licht, keine Nachbarn. Wer im Haus ist, ist drin.

Gewölbe · Aus dem Haus
#26Archiv

Sauna im Keller

Kam früh, ging schnell. Ein Gewölbe von 1857, ein Denkmalamt und ein Aufguss vertragen sich schlechter, als man hofft.

Gewölbe · Aus dem Haus
#27Archiv

Rutsche vom vierten Stock in den Keller

Zweimal vorgeschlagen, einmal ernst gemeint. Die Statik war dafür, das Arbeitsinspektorat vermutlich weniger. Wir behalten sie im Herzen.

Stiegenhaus · Vorschlag
#28Archiv

Ein Lift, der Komplimente macht

Eine Sprachansage, die einem beim Einsteigen sagt, dass man heute gut aussieht. Nach dem dritten Tag hätte sie jeder abgeschaltet. Nach dem vierten hätte sie jeder vermisst.

Etage · Vorschlag

Hier fehlt deine Idee

Podcastraum, Baum im Hof, Licht auf der Fassade. Jede davon hat jemand zuerst gedacht. Jetzt bist du dran.

Einwerfen
Kommt — entschieden und eingeplant In Prüfung — gefällt uns, wird gerechnet Offen — liegt auf dem Tisch Archiv — durchdacht und verabschiedet

02 · Dein Einwurf

Ein Satz reicht.
Den Rest machen wir.

Denk in alle Richtungen: praktisch, absurd, teuer, winzig, dauerhaft oder für einen Nachmittag. Wir lesen alles und antworten auf alles.

80

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03 · Danach

Wir lesen alles.
Und antworten
auch.

Gelesen

Jede Einsendung landet bei Sascha. Antwort kommt auch bei der Idee, die direkt ins Archiv wandert. Vor allem bei der.

Sortiert

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Kirchstraße 39 · 6900 Bregenz
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